Satzung der  Freunde und Förderer der Inselstation der Vogelwarte Helgoland e.V.

(in dieser Form beschlossen am 29.10.2006)

 

§ 1       Name und Sitz

Der Verein Freunde und Förderer der Inselstation der Vogelwarte Helgoland e.V. mit Sitz in Helgoland* verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts "SteuerbegĂŒnstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

§ 2       Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie des Umwelt- und Naturschutzes aus dem Arbeitsgebiet der Inselstation der Vogelwarte Helgoland, insbesondere auf den Gebieten der Vogelzug- und Seevogelforschung, des Vogel- und Tierschutzes und der Ökologie der Insel Helgoland. Hierzu gehören auch die Veranstaltung von VortrĂ€gen, Diskussionen und Tagungen, die Schaffung von Gelegenheiten zur wissenschaftlichen Begegnung und zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch von interessierten Mitarbeitern und Fachgelehrten verschiedener biologischer Disziplinen. Besondere Beachtung findet dabei die Förderung des ehrenamtlichen Engagements.                                      

 

§ 3      

Der Verein ist selbstlos tÀtig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 4      

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

 

§ 5       Finanzielle Mittel des Vereins

Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke verwendet werden. Zur ErfĂŒllung seiner Zwecke stehen dem Verein folgende Mittel zur VerfĂŒgung, deren Verwaltung dem Vorstand obliegt:

- JahresbeitrÀge,

- Spenden, Stiftungen und ZuschĂŒsse und sonstige Zuwendungen.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§ 6       Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natĂŒrliche und juristische Person aus dem In- und Ausland sein.


Die Mitgliedschaft wird beim Vorstand schriftlich beantragt, der ĂŒber die Aufnahme entscheidet.

Das Mitglied des Vereins entscheidet sich durch seinen Beitritt, die Ziele des Vereins zu fördern.

Zu Ehrenmitgliedern kann der Vorstand Persönlichkeiten ernennen, die sich um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben.

Die Mitglieder leisten einen jÀhrlichen Beitrag. Beitragsfrei sind Ehrenmitglieder.

Die Mitgliederversammlung setzt die Mindestbeitragshöhe fest. Die BeitrÀge sind bis zum 1. April eines jeden Jahres zu zahlen.

Die Mitglieder haben ein Recht auf Information ĂŒber Projekte und geförderte laufende wissenschaftliche Arbeiten. Diese Information kann durch einen jĂ€hrlichen Rundbrief des Vorstandes an die Mitglieder vermittelt werden.

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein oder Tod. Der Austritt ist schriftlich zu erklĂ€ren. Er ist nur zum Schluss eines GeschĂ€ftsjahres zulĂ€ssig. Die ErklĂ€rungsfrist betrĂ€gt drei Monate. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins eingezahlte Kapitalanteile oder den gemeinen Wert etwa geleisteter Sachleistungen nicht zurĂŒck.

Die Mitgliedschaft erlischt ferner durch Ausschluss aus dem Verein. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, das durch sein Verhalten die Ziele und die Arbeit des Vereins geschĂ€digt hat. Vor dem Ausschluss ist das Mitglied zur Stellungnahme aufzufordern. Gegen den Ausschluss kann das Mitglied innerhalb von vier Wochen nach Zustellung des Bescheides Einspruch erheben. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.

Ein Mitglied, das lĂ€nger als zwei Jahre mit dem Beitrag im RĂŒckstand ist, kann durch den Vorstand ohne Stellungnahme des Mitgliedes ausgeschlossen werden.

 

§ 7       Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 8       Vorstand

Der Verein wird von einem Vorstand geleitet, der aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem SchriftfĂŒhrer und dem Schatzmeister besteht.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter, jeder fĂŒr sich allein. Im InnenverhĂ€ltnis wird der Stellvertreter nur im Fall der Verhinderung des Vorsitzenden tĂ€tig. Ein hauptamtlich BeschĂ€ftigter der geförderten Institution kann nicht dem Vorstand angehören.

Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung fĂŒr vier Jahre gewĂ€hlt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulĂ€ssig.

Alle Mitglieder des Vorstandes ĂŒben ihre TĂ€tigkeit ehrenamtlich aus.

Der Vorstand ist beschlussfĂ€hig, wenn drei Mitglieder, unter ihnen der Vorsitzende oder sein Stellvertreter, anwesend sind. BeschlĂŒsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.

Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung ein.

Der Vorstand entscheidet ĂŒber die FörderungswĂŒrdigkeit der dem Verein zur finanziellen UnterstĂŒtzung vorgelegten wissenschaftlichen Arbeiten der Inselstation der Vogelwarte Helgoland. Er kann zur fachlichen Begutachtung der FörderungsantrĂ€ge wissenschaftliche Beisitzer benennen, die bei der Entscheidung ĂŒber die FörderungswĂŒrdigkeit kein Stimmrecht haben.

Der Vorstand kann Aufgaben an AusschĂŒsse und einzelne Mitglieder delegieren.

Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen des Vereins im kassentechnischen Sinn und legt der Mitgliederversammlung den Kassenbericht vor.

FĂŒr vorzeitig ausgeschiedene Vorstandsmitglieder wird ein Nachfolger von der nĂ€chsten ordentlichen Mitgliederversammlung nur fĂŒr den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes gewĂ€hlt. FĂŒr die Zwischenzeit bis zur ordentlichen Mitgliederversammlung bestimmt gegebenenfalls der Vorstand, welches Vorstandsmitglied die GeschĂ€fte des ausgeschiedenen wahrnehmen soll.

 

§ 9       Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung, die Gesamtheit der Mitglieder, findet einmal im Jahr statt. Sie soll vom Vorstand spÀtestens sechs Wochen vor dem Sitzungstermin unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einberufen werden.

Der Vorstand kann unter Angabe der Tagesordnung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss sie einberufen, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der GrĂŒnde es verlangen.

Einladungen zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen ergehen vier Wochen vor dem vom Vorstand anberaumten Termin unter Angabe der vorlĂ€ufigen Tagesordnung. Weitere AntrĂ€ge zur Tagesordnung mĂŒssen spĂ€testens eine Woche vor diesem Termin beim Vorstand eingegangen sein.

Die Mitgliederversammlung ist zustĂ€ndig fĂŒr

- die Wahl und die Entlastung des Vorstandes,

- die Entgegennahme des TĂ€tigkeitsberichtes des Vorstandes und des Berichts ĂŒber die Finanzlage mit Rechnungsabschluss fĂŒr das abgelaufene GeschĂ€ftsjahr,

- die Beschlussfassung ĂŒber AntrĂ€ge des Vorstandes und der Mitglieder,

- die Festsetzung der MindestbeitrÀge,

- die Entscheidung ĂŒber EinsprĂŒche gegen den Ausschluss eines Mitgliedes durch den Vorstand,

- die Wahl von zwei RechnungsprĂŒfern fĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr,

- die Änderung der Satzung.

AntrÀge zur Tagesordnung sollen spÀtestens zwei Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung beim Vorstand eingegangen sein. SpÀter eingegangene AntrÀge können nur auf Beschluss der Mitgliederversammlung zugelassen werden.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nicht auf ein anderes Mitglied ĂŒbertragen werden.

Die Mitgliederversammlung ist ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfĂ€hig.

BeschlĂŒsse und Wahlen werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden oder, falls dieser an der Teilnahme verhindert ist, die Stimme des Stellvertreters den Ausschlag.

Abwahlen mĂŒssen geheim erfolgen, wenn dieses von einem der anwesenden Mitglieder beantragt wird.

In der Mitgliederversammlung erstatten die RechnungsprĂŒfer den PrĂŒfungsbericht.

Die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und vom Versammlungsleiter unterschrieben.

 

§ 10     SatzungsĂ€nderung

Änderungen oder ErgĂ€nzungen der Satzung können nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Änderungen, die lediglich der ErfĂŒllung von Formalien, insbesondere der Anerkennung der GemeinnĂŒtzigkeit dienen, kann der Vorstand beschließen.

 

§ 11     Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur durch Beschluss einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die unter AnkĂŒndigung des Zweckes mindestens vier Wochen vorher einberufen werden muss, aufgelöst werden.

Die Auflösung des Vereins bedarf der Zustimmung von drei Vierteln sÀmtlicher Mitglieder. Abwesende Mitglieder können ihre Stimme schriftlich abgeben.

Bei Auflösung des Vereins und bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fĂ€llt das nach Abdeckung der bestehenden Verpflichtungen noch vorhandene Vermögen in seinem ganzen Umfang der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft fĂŒr Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. zu mit der Zweckbestimmung, dass es nur fĂŒr ausschließlich und unmittelbar steuerbegĂŒnstigte TĂ€tigkeiten, nĂ€mlich zur Förderung des Vogelschutzes und der Volksbildung, verwendet werden darf.

 

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*Die Eintragung erfolgte am 6.10.1978 beim Amtsgericht Pinneberg.

 

 

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